Bartöl – weniger ist mehr.

Bartöl pflegt vor allem die Haut unter dem Bart: Es beugt Spannen, Juckreiz und Schüppchen vor und macht die Haare weicher. Wie Sie es richtig anwenden – und welche Öle wir empfehlen.

Mann mit gepflegtem Bart verreibt Bartöl zwischen den Händen, daneben ein Pipettenfläschchen

Bartöle, die wir empfehlen

1Dapper Dan Beard & Shave Oil

Leicht, für jeden Tag

Dapper Dan Beard & Shave Oil

Das Öl der britischen Barbier-Marke ist für Bart und Rasur gedacht und zieht schnell ein. Gut für kurze bis mittellange Bärte, wenn das Öl vor allem die Haut darunter geschmeidig halten soll, ohne zu glänzen.

Spricht dafür

  • Zieht schnell ein
  • Auch als Rasuröl nutzbar

Zu bedenken

  • Kleine Marke, Sortiment wechselt
2Mr. Burtons Bartöl

Für trockene Haut

Mr. Burtons Bartöl

Mandel- und Arganöl mit Vitamin E. Etwas reichhaltiger als das erste Öl und daher eine gute Wahl, wenn die Haut unter dem Bart spannt oder schuppt.

Spricht dafür

  • Reichhaltig
  • Gut bei spannender Haut

Zu bedenken

  • Für sehr fettige Haut zu viel
3Beardpride Bartöl

Für längere Bärte

Beardpride Bartöl

Argan-, Mandel- und Jojobaöl mit dezentem Duft. Lässt sich gut in längeren Bärten verteilen und macht sie weicher und leichter kämmbar.

Spricht dafür

  • Dezenter Duft
  • Macht längere Bärte geschmeidig

Zu bedenken

  • Duftauswahl begrenzt
4Brooklyn Soap Company Bartöl

Naturkosmetik

Brooklyn Soap Company Bartöl

Neben Argan- und Jojobaöl steckt Hanfsamenöl darin. Die Marke setzt auf natürliche Inhaltsstoffe und gibt es in mehreren Duftrichtungen – passend zu Bartshampoo und Balsam derselben Reihe.

Spricht dafür

  • Natürliche Rezeptur
  • Passt zu Shampoo und Balsam der Marke

Zu bedenken

  • Höherer Preis pro Milliliter
5Proraso Bartöl

Der Klassiker vom Barbier

Proraso Bartöl

Die italienische Barbier-Marke kennt man aus vielen Salons. Die Variante mit Eukalyptus wirkt frisch und kühlend – angenehm nach dem Trimmen.

Spricht dafür

  • Frischer, kühlender Duft
  • Bewährte Marke aus dem Barbershop

Zu bedenken

  • Eukalyptus nicht für jede empfindliche Haut

Worauf wir beim Bartöl achten

Basisöle
Jojobaöl ähnelt dem hauteigenen Talg und zieht gut ein. Arganöl pflegt reichhaltiger, Mandelöl ist mild. Leichte Öle für fettige Haut, reichhaltigere für trockene.
Duft
Ätherische Öle sorgen für den Duft, können aber empfindliche Haut reizen. Bei Rötungen oder Juckreiz besser ein unparfümiertes Öl wählen.
Menge
Ein Fläschchen mit 30 Millilitern reicht bei kurzem Bart viele Wochen. Ein Tropfer hilft beim Dosieren.
Öl oder Balsam
Öl pflegt, gibt aber keinen Halt. Wer widerspenstige Haare bändigen möchte, nimmt zusätzlich einen Bartbalsam.

Bartöl ist ein Baustein der täglichen Routine. Wie Waschen, Ölen und Trimmen zusammenspielen, zeigt unser Ratgeber zur Bartpflege.

Häufige Fragen

Was bringt Bartöl?

Es macht Barthaare weicher und versorgt die Haut darunter mit Fett. Das beugt Spannen, Juckreiz und Schüppchen vor – vor allem in den ersten Wochen, wenn der Bart wächst.

Fördert Bartöl den Bartwuchs?

Nein. Für ein schnelleres oder dichteres Wachstum gibt es keinen Beleg. Ein gepflegter Bart wirkt aber gleichmäßiger und voller.

Wie oft sollte man Bartöl verwenden?

Täglich oder jeden zweiten Tag, am besten nach dem Waschen. Bei trockener Haut eher täglich, bei fettiger Haut sparsamer.

Braucht man Bartöl auch bei einem Drei-Tage-Bart?

Nicht zwingend, aber ein Tropfen kann Juckreiz und Rötungen in der Wachstumsphase lindern.

Kann ich Bartöl selbst mischen?

Ja, zum Beispiel Jojoba- und Arganöl zu gleichen Teilen. Mit ätherischen Ölen sparsam sein und sie vorher an einer kleinen Hautstelle testen.