Der Bartkamm – klein, aber entscheidend.

Ein guter Bartkamm entwirrt, verteilt Öl und Balsam und bringt den Bart in Form, ohne Haare abzubrechen. Worauf es beim Material und bei den Zinken ankommt – und welche Kämme wir empfehlen.

Mann im Profil kämmt seinen dunklen Vollbart mit einem Holzkamm, Hintergrund dunkelbraun

Bartkämme, die wir empfehlen

1ZilberHaar Bartkamm aus Sandelholz

Für die Hosentasche

ZilberHaar Bartkamm aus Sandelholz

Ein handlicher Kamm aus Sandelholz mit feiner und grober Zahnung. Holz lädt sich kaum statisch auf und gleitet angenehm durch den Bart. Klein genug für Hosen- oder Jackentasche.

Spricht dafür

  • Handlich
  • Zwei Zahnungen in einem Kamm

Zu bedenken

  • Holz nicht dauerhaft nass lassen
2Eberbart Bartkamm aus Sandelholz

Für dichte Bärte

Eberbart Bartkamm aus Sandelholz

Breite Zinken, die auch durch dichte und lockige Bärte kommen, ohne zu ziepen. Sandelholz duftet leicht und fühlt sich warm in der Hand an.

Spricht dafür

  • Breite Zinken
  • Angenehme Haptik

Zu bedenken

  • Für sehr kurze Bärte zu grob
3Kent Bartkamm aus Acetat

Präzise und langlebig

Kent Bartkamm aus Acetat

Die britische Traditionsmarke fertigt ihre Kämme aus Cellulose-Acetat mit von Hand polierten Zinken. Sie gleiten glatt durchs Haar und lassen sich problemlos mit Wasser reinigen.

Spricht dafür

  • Glatt polierte Zinken
  • Wasserfest und leicht zu reinigen

Zu bedenken

  • Teurer als einfache Kunststoffkämme
4Hercules Sägemann Bartkamm aus Kautschuk

Für lange Bärte

Hercules Sägemann Bartkamm aus Kautschuk

Der deutsche Hersteller arbeitet mit Hartkautschuk (Ebonit), einem Material, das antistatisch und hitzebeständig ist. Der lange Kamm eignet sich besonders für Vollbärte und das Styling mit Balsam.

Spricht dafür

  • Antistatisches Ebonit
  • Gut für lange Vollbärte

Zu bedenken

  • Größer, nicht für die Hosentasche
5Wildwuchs Bartkamm aus Holz

Robust im Alltag

Wildwuchs Bartkamm aus Holz

Ein solider Holzkamm mit kräftigen Zinken – unkompliziert für die tägliche Bartpflege zu Hause.

Spricht dafür

  • Robust
  • Natürliches Material

Zu bedenken

  • Holzoberfläche braucht gelegentlich Öl

Worauf wir beim Bartkamm achten

Bartkamm-Materialien im Vergleich
MaterialStärkenZu bedenken
HolzKaum statisch, warm in der Hand, nimmt etwas Öl aufNicht im Wasser liegen lassen
AcetatSehr glatt, wasserfest, langlebigEtwas teurer
Kautschuk (Ebonit)Antistatisch, hitzebeständig, robustMeist größer und schwerer
Einfacher KunststoffGünstigScharfe Gussnähte, lädt sich statisch auf
Zinken
Eng stehende Zinken für kurze Bärte und Konturen, weit stehende für dichte, lange oder lockige Bärte. Viele Kämme haben beides.
Größe
Taschenkämme (etwa 8 bis 10 Zentimeter) für unterwegs, längere Kämme für Vollbärte und das Kämmen mit Balsam.
Kamm oder Bürste
Der Kamm entwirrt und formt, eine Bürste mit Naturborsten verteilt Öl und hebt kurze Bärte an. Für längere Bärte lohnt sich beides.

Häufige Fragen

Welcher Bartkamm ist der beste?

Für die meisten Bärte ein Kamm aus Holz, Acetat oder Kautschuk mit glatt polierten Zinken. Entscheidend ist der Zinkenabstand passend zur Bartlänge.

Bartkamm oder Bartbürste – was brauche ich?

Bei kurzem Bart reicht eine Bürste oder ein feiner Kamm. Bei längerem Bart nutzen Sie den Kamm zum Entwirren und Formen und die Bürste zum Verteilen von Öl.

Wie oft sollte ich meinen Bart kämmen?

Morgens nach der Pflege und bei Bedarf zwischendurch. Häufiges Kämmen mit rauen Kämmen kann Haare abbrechen.

Wie reinige ich einen Holzkamm?

Haare entfernen, kurz mit lauwarmem Wasser und mildem Shampoo abwaschen, sofort abtrocknen. Gelegentlich mit einem Tropfen Bartöl einreiben.